Traditionelle chinesische Medizin

…Es ist ein Geschenk, das wir sie nutzen dürfen.

Meine ganze Liebe gilt der traditionellen chinesischen Medizin, von deren Heilkraft ich mich selbst überzeugen durfte. Hier habe ich meine Leidenschaft entdeckt!

Die chinesische Medizin blickt auf einen Erfahrungsschatz von mehreren 1000 Jahren zurück. Seit Mitte des letzten Jahrhunderts hat diese Medizin über kulturelle Grenzen hinweg die westliche Medizin stark beeinflusst. Anfangs mit Skepsis betrachtet, hat sie durch ihr enormes Potential viele Kritiker überzeugt.

Chinesische Medizin ist in erster Linie eine ganzheitlich energetische Medizin, die ihre volle Stärke erreicht, wenn sie dem Menschen zuge-
wandt und mit ganzem Herzen ausgeführt wird.

Ein Bereich der chinesischen Medizin ist die Akupunktur. Durch Stimulation von Akupunkturpunkten auf den Leitbahnen mittels sehr feiner Nadeln wird gestaute Energie wieder zum Fließen gebracht, Blockaden beseitigt, eine Leere aufgefüllt oder eine Fülle abgeleitet. Die Behandlung dauert ca. 45 Minuten. Erfahrungsgemäß sind mindestens sechs bis zehn Behandlungen notwendig.

Ein wichtiger Teilbereich ist die Ernährung. Der Mensch ist, was er isst. Die Lebensmittel haben eine eigene Thermik und Energetik. Bei der Ernährungsberatung werden Diagnose und Speisen aufeinander abge-
stimmt.

Komplettiert wird die chinesische Medizin durch den Einsatz von chinesischen Kräuterrezepturen. Auch Kräuter haben, ähnlich wie Lebensmittel, eine eigene Thermik und Energetik. Einige wirken kühlend, andere ausleitend etc. Kräuterrezepturen werden individuell auf das Krankheitsbild abgestimmt.

Am Anfang jeder Behandlung steht das ausführliche Gespräch. Zusätzlich erfolgt eine Antlitz- und Zungenbetrachtung. Das mag zuerst etwas befremdlich sein, aber durch den Zustand der Zunge lassen sich wichtige diagnostische Rückschlüsse ziehen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Pulsdiagnostik: es werden über 28 Pulse unterschieden, die an 9 Pulsen des Handgelenks diagnostiziert werden.

Zusätzlich zur Akupunktur wird bei der Behandlung mit Schröpfgläsern gearbeitet , oder durch Abbrennen von Moxakraut eine Wärmetherapie durchgeführt, die für den Patienten sehr angenehm ist.

Eine weitere Methode der chin. Medizin ist „Gua Sha“, eine spezielle Reiztherapie über die Haut. Speziell angewendet auf Reflexzonen oder an schmerzhaften Arealen, bewirkt sie eine Mehrdurchblutung und eine Steigerung des Energieflusses, die ebenfalls als sehr angenehm empfunden werden.