Homöopathie

Homöopathische Mittel werden aus Pflanzen, Mineralien, Metallen, Säuren und sogar Tiersubstanzen (z. B. Tinte des Tintenfisches, Bienengift) gewonnen.

Durch homöopathische Medikamente kann man sowohl rein körperliche Beschwerden behandeln als auch auf das seelische Befinden Einfluss nehmen wie z. B. bestimmte Ängste, Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit etc. Ausschlaggebend hierfür ist die Wahl der richtigen Potenz.

Homöopathische Medikamente stehen in verschiedenen Potenzierungen (die bekanntesten sind die D-, C- und LM-Potenzen) zur Verfügung. Als Grundsatz gilt: die niedrigeren Potenzen wirken eher auf der körperlichen, die höheren Potenzen zusätzlich auch auf der seelischen Ebene.

Bei der Suche nach dem passenden homöopathischen Arzneimittel gehe ich nicht nur nach bestimmten Diagnosen, sondern nach den individuellen Symptomen des Patienten. „Ein Mittel gegen Kopf-
schmerzen“ gibt es z. B. nicht. Hier kommen je nachdem, ob es sich z. B. um stechende, ziehende, pulsierende, drückende, links-, rechts- oder beidseitige Kopfschmerzen handelt – ob Wärme- oder Kälte-
anwendungen bessern, ob Dunkelheit oder Licht die Schmerzen lindern – unterschiedliche Mittel zur Anwendung. Somit kann ich durch die, vom Patienten beschriebenen Symptome ein individuelles Mittel wählen.

Im Gegensatz zur klassischen Homöopathie, in der ausschließlich mit einem Mittel gearbeitet wird, erfreut sich die Komplexhomöopathie wachsender Beliebtheit. Hier sind in einem Medikament mehrere, synergetisch (sich ergänzende) Mittel zusammengefasst, die sich bei unterschiedlichen Diagnosen bewährt haben.